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Camping in Irland

Überfüllte Flughäfen und horrende Mietwagenpreise überschatten die Urlaubsplanungen für Irland im Jahr 2022 und haben so manchem Urlauber die Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres vermiest.

Eine Alternative, die immer mehr Liebhaber findet, ist die Reise im Wohnmobil oder mit einem Wohnwagen. Auch meine Frau und ich spielen mit dem Gedanken, uns in ein paar Jahren ein Wohnmobil zuzulegen und die grüne Insel zusammen mit unseren Vierbeinern zu erkunden.

Ein Grund mehr, dem „Thema Camping in Irland“ ein eigenes Magazin zu widmen. Hier findet Ihr immer die aktuellsten Beiträge zum Thema Camping und Zubehör:


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Doolin 2021

Um meine Urlaubswoche bestmöglich auszunutzen, hatte ich mir Gedanken gemacht, wo ich im County noch hinfahren könnte, um ans Meer zu kommen und natürlich auch ein paar Bilder zu machen. Meine Wahl fiel auf Doolin, dort war ich ohnehin schon lange nicht mehr gewesen.

Auf dem Weg nach Doolin über die R478 bot sich mir ein seltener Anblick: Der Besucherparkplatz der Cliffs of Moher war fast leer. Auch als ich in Doolin in die Fisher Street mit dem rosafarbenen Sweather Shop einbog, bot sich mir dasselbe Schauspiel. Wo man normalerweise erst lang einen Parkplatz suchen muss und Fußgänger in Scharen an der Straße entlanglaufen, sah ich nur freie Parkplätze und Straßen. Auch auf dem Parkplatz am Pier standen gerade mal ca. 5 Fahrzeuge. Und das bei diesem Traumwetter.

Der vor einigen Jahren neu gebaute Parkplatz sieht allerdings übel aus. Diverse heftige Stürme im letzten Jahr hatten tonnenweise Steine an Land gespült. Dieser Anblick lässt einen nur grob erahnen, welche Kraft diese Wassermassen wohl haben mussten, um die Felsbrocken über eine geschätzte Strecke von ca. 50 bis 100 Metern vom Meer bis auf den Parkplatz zu transportieren.

Nach den ersten Eindrücken machte ich einige Bilder von dem felsigen Ufer aus in Richtung Crab Island und parkte das Auto dann auf dem zweiten Parkplatz, der nördlich vom Pier liegt, um dann die weitere Küste in dieser Gegend zu erkunden. Vor ein paar Jahren hatte ich in der Nähe eine gute Stelle für Langzeitaufnahmen entdeckt. Leider fand ich diese nicht mehr. Ich werde wohl im Sommer nochmal genauer suchen. Zum Glück ist Doolin nur ca. 50 Minuten Fahrzeit von zu Hause entfernt.

Gegen 19 Uhr war ich wieder zu Hause und müde von der Seeluft sowie dem inzwischen ungewohnten Umherwandern auf dem zerklüfteten Boden. Bei diesem Gelände sollte man immer auf seine Schritte achten, um nicht umzuknicken oder in eine der vielen langen Spalten zu treten.

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Hier gibt’s das Video:

Der erste Tag am Meer 2021

Das Ende der 5 km-Regelung

Dienstag, 13.04.2021. Ich saß im Auto und hatte meinen Fotorucksack auf dem Rücksitz verstaut. Meine Frau saß neben mir und während ich langsam rückwärts aus der Hofeinfahrt fuhr, verstaute sie noch schnell ihre Tasche vor ihrem Sitz. Nun ging es los, wir fuhren ans Meer und ich konnte es kaum fassen, ein geniales Gefühl.

Was noch vor einem halben Jahr als fast normal galt, ist nun etwas Besonderes für uns. Seit Montag, dem 12.04.2021, wurde der Lockdown in Irland gelockert und anstelle der 5 km, in denen man sich bewegen durfte, können wir uns wieder innerhalb des Countys bewegen. Zufällig hatte ich für diese Woche Urlaub beantragt und auch das Wetter spielte mit, denn seit meinem ersten Urlaubstag hatten wir Sonne und deutlich höhere Temperaturen als in den letzten Wochen. Daher nahmen wir uns vor, diese Woche so oft es geht etwas zu unternehmen.

Die erste Tour

Am Montag waren wir am Mooghaun Hillfort. Diese Bergfestung wurde ca. 950 v. Chr. erbaut und liegt zwischen den Orten Quin und Newmarket on Fergus im County Clare. Eigentlich war der Besuch dort gar nicht geplant, aber als eine Bekannte, bei der wir nur schnell vorbeischauen und etwas abholen wollten, davon erzählte, entschlossen wir uns kurzerhand dort hinzufahren, schon um mal wieder etwas anderes zu sehen als unseren Garten und Ennis.

Ich hatte zwar eine Kamera in einer kleinen Tasche dabei, aber diese war nur mit dem 50 mm-Objektiv bestückt. Eine kürzere Brennweite wäre in der Anlage, die mittlerweile mit hohen Bäumen umgeben ist, deutlich besser, aber immerhin besser als nichts. Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt, auch bei kurzen Fahrten zumindest eine meiner Kameras mitzunehmen. Schon oft gab es Momente, in denen ich mir gewünscht hatte, jetzt ein Foto von der aktuellen Situation machen zu können. Die D610 mit dem 50 mm-Objektiv passt schön in eine kleine alte Fototasche, die ich noch aufgehoben habe, und so passiert mir das nicht mehr.

Bei nächster Gelegenheit werden wir mal mit unserem Hund hierher fahren.


Es geht ans Meer

So, nun ging es endlich ans Meer. Es fühlte sich gut und irgendwie ungewohnt an, als wir mit Sonnenbrille auf der Nase und guter Musik entlang der N68 in Richtung Kilkee fuhren. Über uns der blaue Himmel mit weißen Schäfchenwolken und vor uns eine kaum befahrene Straße. Schließlich hatten wir Dienstag und daher war kaum Verkehr als wir gegen 13:00 Uhr losfuhren.

Nach ca. 50 Minuten erreichten wir den beliebten Urlaubsort Kilkee. Als ich den fast leeren Parkplatz vor der Strandpromenade ansteuerte und schon vom Auto aus das Meer sah, war das ein unbeschreiblicher Moment. Das letzte Mal war ich im September 2020 am Meer. Damals war ich am Gortmellia-Strand im County Mayo unterwegs und hätte nie daran gedacht, dass es ein halbes Jahr dauern würde, bis ich das Rauschen der Wellen wieder live erlebe.

Als wir zum Strand gingen, war es zwar etwas windig, aber nicht kalt und ich hatte es nicht bereut mit kurzer Hose und T-Shirt losgefahren zu sein. Der Strand war beinahe menschenleer und auch fast alle Bänke entlang der Promenade waren unbesetzt. Wo sich normalerweise Touristen und Einheimische tummeln, war Leere. Die geschlossenen Restaurants und Bars sahen schon irgendwie trostlos aus. Trotzdem genossen wir es, über den weichen Sand zu spazieren und die kleinen Wellen zu beobachten, die sich rauschend und schäumend am Strand ausbreiteten, um dann wieder zurück ins Meer zu fließen. Das war auch eine gute Gelegenheit, Fionn am Strand in Szene zu setzen, der mit Schwimmweste und Kamera ausgestattet natürlich mit auf unserer Tour war.

Nach einiger Zeit fuhren wir weiter zum „George’s Head“, einer ca. 1,5 Kilometer nördlich gelegenen Landzunge. In den letzten Jahren habe ich es immer vermieden, diesen Ort anzufahren, denn im Sommer ist nicht nur der runde Parkplatz am Ende der Straße komplett überfüllt, sondern es stehen auf beiden Seiten parkende Fahrzeuge entlang der Straße. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, diesen Teil von Kilkee zu besuchen. Auf dem Parkplatz standen nur ein paar Fahrzeuge und die Gegend war menschenleer.

Mit neuen Eindrücken und Bildern ging es am frühen Nachmittag wieder nach Hause und der erste Tag am Meer 2021 ging zu Ende.

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Hier gibt’s das Video dazu:

Tierfotos in Irland

Irland bietet unzählige Freizeitangebote. Sei es Wandern in den Wicklow Mountains, Wellenreiten im Surferparadies Lahinch oder eine Städtetour in Dublin. Auch ein Badeurlaub ist auf der Insel mit ihren wunderschönen Stränden möglich. Was macht man aber, wenn man mit Kindern Urlaub in Irland macht? Der Nachwuchs wird, je nach Alter, wahrscheinlich von den oben genannten Freizeitaktivitäten weniger begeistert sein. Da bietet sich natürlich ein Besuch im Tierpark oder einer Falknerei an. Aber auch zum Fotografieren ist ein Zoobesuch ideal und eine willkommene Abwechslung zu den sonst üblichen Fotos von Landschaften und Burgruinen.

Inhalt

Ausrüstung

Ein Sprichwort sagt: Die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat. Jedoch wird man mit einem Mobiltelefon im Tierpark wohl nicht die besten Ergebnisse erzielen. Mittlerweile gibt es jedoch relativ gute und günstige Bridgekameras mit ordentlichen Zoombereichen. Diese Kameras eignen sich natürlich deutlich besser für Bilder von den meist weiter entfernten Tieren. Bestes Beispiel: Die Nikon Coolpix P1000 mit ihrem 125-fachen Zoom. Ins Kleinbildformat umgerechnet ergibt das eine Brennweite von 24 bis 3.000 Millimeter.
Idealerweise hat man natürlich eine Spiegelreflexkamera und ein Objektiv mit großer Brennweite (100-300 mm) dabei. Auch ein Dreibeinstativ macht im Zoo Sinn, denn wenn man länger mit der Kamera im Anschlag vor einem Gehege steht, um auf den richtigen Moment zu warten, können die Arme schon mal schwer werden. Ansonsten dienen auch Mauern und Zaunpfähle an den Gehegen als praktische Auflage und geben genügend Halt. So wie bei diesem Besucher hier, den ich im Zoo in Dublin aufgenommen hatte. Nicht dass man im Zoo eine Tarnung am Objektiv anbringen müsste, aber diese Cover in Tarnmuster sind in der Regel aus Neopren und damit ein guter Schutz gegen Kratzer und Schrammen.

Eine große Brennweite ist natürlich im Zoo sehr praktisch.

Hier einige Beispiele aus den Besuchen der letzten Jahre.

Dublin Zoo

Der wohl bekannteste Tierpark in Irland, der jedes Jahr über 1 Million Besucher anzieht, wurde im September 1831 eröffnet. Er liegt am Rande des Phonix-Parks in Dublin und erstreckt sich auf eine Fläche von ca. 28 Hektar. Er ist neben London, Paris und Wien der viertälteste Zoo der Welt. Die Geschichte Irlands ging auch am Zoo in Dublin nicht spurlos vorbei. Während des Osteraufstandes 1916 wurden die Futtermittel knapp, daher mussten einige Tiere getötet werden, um die großen Raubtiere am Leben zu erhalten.

Eine Berühmtheit aus dem Dubliner Zoo kennt wohl jeder. Leo der Löwe, der seit 1957 am Anfang eines Filmes von Metro-Goldwyn-Mayer aus dem Logo brüllt, wurde im Dubliner Zoo geboren. Auch Slats, der erste der insgesamt 7 MGM-Löwen stammt aus dem Zoo in Dublin. Er verzierte das Logo von 1916–1928.

Die folgenden Bilder wurden mit einem Tamron 150-600 mm Objektiv ohne Stativ aufgenommen.

Mehr dazu auf https://www.dublinzoo.ie/


Fota Wildlife-Park

Mit ca. 40 Hektar ist der Fota-Wildlife-Park deutlich größer als der Zoo in Dublin und meines Erachtens auch der schönere Park von beiden. Dieser Tierpark liegt auf der Halbinsel „Fota Island“ ca. 10 km östlich der Stadt Cork im gleichnamigen County. Der Fota-Wildlife-Park wurde 1983 eröffnet und zählte im Jahr 2019 ca. 462.000 Besucher. Wenn man durch den Park spaziert, hat man auch das Gefühl, man ist den Tieren näher. Die Gehege sind großzügiger und offener angelegt.

Ein Besucher schrieb z. B. auf Tripadvisor:

Der Dubliner Zoo fühlt sich an, als würden Sie die Tiere beobachten. Fota fühlt sich an, als ob Sie zwischen ihnen gehen.

Hier hatte ich das Tamron 70-300 und das Nikon 24-120 dabei.

Der „Löwenangriff“

Ein unvergessliches Erlebnis hatten wir beim Löwengehege im Fota-Wildlife-Park. Da es leicht zu regnen begann, stellten wir uns unter eine Überdachung vor der großen Scheibe, hinter der der Löwe friedlich schlief. Scheinbar wurde er durch das Geschrei der Kinder geweckt, die sich auch dort untergestellt hatten.

Noch schläft er friedlich…

Da meine Frau mit dem Rücken zur Scheibe auf der dort angebrachten Holzablage saß und meine Mutter sich gerade im Bereich vor der Überdachung aufhielt, um nach dem Wetter zu sehen, bemerkten Sie beide nicht, dass sich der Löwe inzwischen an der Glasscheibe aufbäumte. In dem Moment kam meiner Mutter um die Ecke und blieb vor Schreck stehen. Ein genialer Moment und da sich der Löwe immer wieder aufs Neue aufbäumte, hatte ich Gelegenheit, mir schnell meine Kamera zu schnappen und diesen Moment festzuhalten.


Burren Birds of Prey Centre

Diese Falknerei liegt in der Nähe von Ballyvaughan im Burren, einer 250 km² großen Karstlandschaft im Nordwesten des County Clare.

The Burren, Co. Clare
Die Karstlandschaft des Burren im Co. Clare

Dort sieht man Greifvögel aus aller Welt, wie z. B. Falken, Eulen, Adler und Geier. Das im März 2008 eröffnete „Burren Birds Of Prey Center“ ist das größte derartige Zentrum in Irland und bietet einen seltenen Einblick in die Welt dieser wunderbaren Vögel. Höhepunkt eines jeden Besuches sind, für Kinder und auch für Erwachsene, die täglich stattfindenden Flugvorführungen.

Auch hier war das Tamron 150-600 mm dabei.

Infoseite: https://www.aillweecave.ie/birds-of-prey


The Donkey Sancutary

Wer Esel mag, sollte unbedingt einen Abstecher nach Liscarroll im County Cork machen. Dort befindet sich die 1987 eröffnete Donkey Sanctuary, eine Art Reservat und Pflegestation für Esel, mit ca. 150 Tieren. Seit der Eröffnung haben sich die Mitarbeiter dort bisher um mehr als 5.000 Esel gekümmert. Für viele von den Tieren, die aus ganz Irland dorthin gebracht werden, ist es das erste Mal, dass sie liebevoll behandelt werden.

Man kann die Tiere streicheln und in Ruhe auf den diversen Wiesen und Gehegen beobachten. Der Eintritt und das Parken ist dort kostenlos.

Mehr Infor: https://www.thedonkeysanctuary.ie/

Weitere Tieparks in Irland:

Galway Atlantaquaria: https://www.nationalaquarium.ie/

Dingle Oceanworld, Co. Kerry: https://www.dingle-oceanworld.ie/

National Sea Life Bray, Co. Wicklow: https://www.visitsealife.com/bray/

Belfast Zoo: http://www.belfastzoo.co.uk/

The National Reptile Zoo, Kilkenny https://www.nationalreptilezoo.ie/

Coolwood Wildlife Park and Zoo, Co. Kerry: https://www.facebook.com/CoolwoodWildlifePark/

Secret Valley Wildlife Park, Co. Wexford: https://www.secretvalley.ie/

Wild Ireland, Co Donegal: https://www.wildireland.org/

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