Neue Kalender 2023

Nun gibt es doch wieder Kalender von der grünen Insel. Ich habe eine Möglichkeit gefunden, Kalender mit meinen Bildern drucken zu lassen, ohne diese erstmal selbst zu bezahlen und mir dann nach Hause liefern zu lassen. Dort musste ich mich dann komplett um die Werbung und den Versand kümmern und hätte ich zuviel bestellt, wäre einiges an „Altpapier“ in meinem Büro gelegen. Die Kalender für 2023 werden vom Verlag in diversen Shops beworben und dort vertrieben.

Aktuell gibt es 2 Kalender, einer mit diversen Motiven von der grünen Insel und einer mit Ruinen. Evtl. kommt noch einer weiterer mit Leuchttürmen dazu.

Die Kalender sind erstmals in verschiedenen Größen bestellbar und werden von verschiedenen Händlern wie z. B. Weltbild, ebook.de, Moluna, Thalia und anderen angeboten.

Demnächst werden die Kalender auch bei Amazon bestellbar sein, was vor allem für Kunden ausserhalb Deutschlands interessant sein wird, da viele der deutschen Buchhandlungen z. B. nicht nach Irland oder andere Länder liefern.

Mehr dazu auf der Buchseite oder auf http://www.irland-buch.de.


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Kilmallock Abbey

Diese schöne Ruine liegt in der Stadt Kilmallock, etwa 35 Kilometer südlich der Stadt Limerick im gleichnamigen County am Fluss Loobagh. Die Kilmallock Abbey (oder auch St. Saviour’s Priory) wurde 1291 von den Dominikanern gegründet und im 14. Jahrhundert erweitert. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche, die ursprünglich ein einfaches rechteckiges Gebäude war, unter anderem um einen Turm erweitert.

Diese Ruine gehört mit zu den schönsten, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Sie soll aufgrund ihrer Architektur zu einer der schönsten Abteien im County Limerick gehören. An einigen Säulen, Wänden und Grabnischen findet man zahlreiche Blumenornamente oder Darstellung religiöser Szenen.

Über eine Treppe gelangt man zum Obergeschoss des Nordtraktes, der als Schlafsaal diente. Allerdings ist der Zugang, wohl aus Sicherheitsgründen, versperrt.

In Kilmallock findet man auch das im 15. Jahrhundert errichtete King John’s Castle. Dieses vierstöckige Turmhaus wurde nach dem König von England benannt, der bis 1216 gelebt hatte. Man nimmt an, dass es Teil eines Stadttores war. Das Gebäude wurde 1651 als Militärkrankenhaus und im 19. Jahrhundert als Schmiedewerkstatt genutzt, nachdem man es renoviert und mit größeren Fenstern ausgestattet hatte.

An einer Hauswand in der Nähe des Turmes findet man ein Wandbild, welches das Leben in Kilmallock im 16. Jahrhundert darstellt. 

Irische Ruinen – Das Buch

Nach wochenlanger Arbeit ist nun endlich das Buch „Irische Ruinen“ im Handel erhältlich.

Erst war es nur als Kindle-Version geplant. Dann hatte ich mich doch entschlossen, das Buch auch als gedruckte Version zu veröffentlichen. Ein Vorteil der gedruckten Version: Es sind mehr Bilder im Buch.

Da die Seitenzahl des ursprünglichen Manuskripts zu gering war, musse ich noch ein paar Bilder hinzufügen, um die Mindestanzahl zu erreichen. Allerdings hatte ich nicht bedacht, das Seitenformat für die Druckversion umzustellen. Nach dem Umstellen des Formates stellte ich fest, die Seitenanzahl wäre doch ausreichend gewesen. Da es aber unsinnig gewesen wäre, die Bilder wieder zu reduzieren, hat die Druckversion nun etwas „Bonusmaterial“.

Folgende Ruinen sind auf 81 Seiten beschrieben und auf diversen Fotos gezeigt:

  • Clifden Castle, Co. Galway
  • Carey’s Castle, Co Waterford
  • Ballybunion Castle, Castle
  • Muckinisch Castle, Co. Clare
  • Rock of Dunamase, Co. Laois
  • Corcomroe Abbey, Co. Clare
  • Hore Abbey, Co. Tippearary
  • Clare Abbey, Co. Clare
  • Rathronan Church, Co. Tipperary
  • Quin Friary, Co. Clare
  • Kloster Kilmacduagh, Co. Galway

Die Kindleversoin gibt’s hier: https://www.amazon.de/dp/B0BCZK9ZZ9/

Die gebundene Version gibt’s hier:
Hardcover: https://www.amazon.de/dp/B0BD2NZ583/
Taschenbuch: https://www.amazon.de/dp/B0BCSBNPMS

Hier zwei Beispiele aus dem Manuskript:

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Kloster Kilmacduagh

Bei Recherchen zu meinem neuen Buch „Irische Ruinen“ (siehe Link am Ende des Beitrags) stieß ich vor einiger Zeit auf einen interessanten Artikel zur Klosterruine von Kilmacduagh. Diese liegt im County Galway, ca. 6 Kilometer westlich von Gort nahe der Grenze zum County Clare am Rande des Burren.

Mein Interesse wurde dadurch geweckt, da es auf dem Gelände um dieses Kloster diverse Gebäude gibt.

Da der Ort nur ca. 30 Autominuten entfernt lag, war dieser ideal, um kurzfristig dort hinzufahren, sobald das Wetter mitspielte. Am 31. August war es dann so weit. Der Tag war sommerlich warm, so nahm ich kurzerhand einen halben Tag Urlaub und machte mich auf den Weg ins ca. 35 Kilometer entfernte Kilmacduagh.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gebäudeübersicht und Lage
  2. Das Kloster
  3. Der Rundturm
  4. Abtei St. Mary de Petra
  5. The Glebe House
  6. Church of St John the Baptist
  7. St. Colmans Kirche (Templebeg MacDuagh)

Gebäudeübersicht und Lage

Karte bereitgestellt von openstreetmap.org

Direkt nach dem Abbiegen von der R460 sieht man die vorderen Gebäude mit den Bergen des Burren im Hintergrund. Nach ca. 400 Meter erreicht man den eigens angelegten Parkplatz.

Die Klosterruinen werden auch als „die sieben Kirchen“ bezeichnet, obwohl nicht alle Gebäude Kirchen waren.

Kloster Kilmacduagh, Co. Galway

Das Kloster

Berichten zufolge wurde das Kloster im 7. Jahrhundert von dem 560 im County Galway geborenen Bischof und Mönch, St. Colman MacDuagh gegründet, der es als Abt-Bischof leitete. Der früheste Teil der Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert gebaut. Dieser ersetzte die ursprüngliche Holzkirche. Der Name Kilmacduagh bedeutet übersetzt „Kirche von Duaghs Sohn“.

Die Legende besagt, dass der heilige Colman MacDuagh durch die Wälder des Burren spazierte, als sein Gürtel zu Boden fiel. An dieser Stelle baute er das Kloster. Der angeblich mit Edelsteinen besetzte Gürtel ging verloren, aber sein Bischofsstab kann heute im irischen Nationalmuseum besichtigt werden.

St. Colman MacDuagh lebte viele Jahre als Einsiedler in Arranmore, wo er zwei Kirchen baute. Er verstarb am 29. Oktober 632. Das Grab von St. Colman liegt hinter der Kirche.  Der Tradition nach können Rückenschmerzen geheilt werden, wenn man sich auf sein Grab legt.

Das Kloster war im Mittelalter von enormer Bedeutung und wurde daher im 12. Jahrhundert zum Zentrum der Diözese Kilmacduagh. Wegen seines Reichtums wurde das Kloster im 13. Jahrhundert mehrmals geplündert.

Die Zugänge zum Inneren des Klosters sind versperrt, so konnte ich lediglich durch die jeweiligen Gitter hindurch fotografieren.

Der Rundturm

Ein besonderes Merkmal ist der über 30 Meter hohe Rundturm, der vermutlich aus dem 11. oder 12. Jahrhundert stammt und sich leicht nach Südwesten neigt. Er hat einen Durchmesser von ca. 5,5 Metern. Seine Fundamente sind allerdings nur ca. 60 cm tief.

Abtei St. Mary de Petra

Auf dem Gelände nördlich des Klosters befindet sich die Abtei St. Mary de Petra, auch bekannt als O’Heynes Abbey. Diese wurde im 13. Jahrhundert wurde von Owen O’Heynes gegründet.

Neben der Kirche befinden sich die Überreste eines weiteren Wohngebäudes.

The Glebe House

(Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Glebe)

Dieses Gebäude ist auch als das Haus der Äbte bekannt und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Da das Gebäude Schlupflöcher und einen Wachturm enthält, nimmt man an, dass hier eine kleine Garnison stationiert war.

Church of St John the Baptist

Kirche mit Kirchenschiff und Chor, die als Oratorium von St. John (Teampull Owen) bekannt ist. Das Mauerwerk des ursprünglichen Gebäudes stammt aus dem 10. Jahrhundert.

St. Colmans Kirche (Templebeg MacDuagh)

Diese kleine Kirche befindet sich südlich des Klosters, außerhalb der Mauern und man findet kaum Informationen darüber. Möglicherweise könnte Sie die Reliquien des Heiligen beherbergt haben. 

Diese Ruine ist auch Teil meines neuesten Buches „Irische Ruinen“. Ab sofort bei Amazon erhältlich:

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Auf YouTube gibt es schönes Video zur Anlage:

Corcomroe Abbey

Diese malerisch gelegene Zisterzienserabtei liegt im Burrengebiet im Co. Clare, etwa 9 Kilometer östlich von Ballyvaughan. Da die Angaben zur genauen Gründung variieren, kann diese nicht eindeutig benannt werden. Man geht aber von Ende des 12. Jahrhunderts aus, als Mönche aus der Abtei von Inislounaght im Co. Tipperary in diese Gegend kamen.

Die Steinmetzarbeiten, die in der Abtei zu sehen sind, gelten als die schönsten in einer Zisterzienserkirche in Irland.

In einer Niesche findet man auch das Grab von Conor O’Brien (oder Conor na Siudane Ua Briain), König von Thomond, das mit einem fast lebensgroßen Kalksteinbildnis versehen wurde. Conor O’Brien starb 1267 in einer Schlacht einer Schlacht im Wald von Siudan in der heutigen Gemeinde Drumcreehy.

Aufgrund der malerischen Lage wird die Abbey gerne von Hochzeitsfotografen genutzt.

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Carey’s Castle

Diese nette Ruine aus dem 18. Jahrhundert hatte ich im Juli 2017 durch Zufall bei Recherchen im Internet entdeckt und bei nächster Gelegenheit machte ich mich auf den Weg in das ca. 125 km entfernte Clonmel im County Tipperary. Die Burg selbst liegt jedoch im County Waterford in einem malerischen Waldgebiet in der Nähe des Glenary Rivers, einem Nebenfluss des Suir, ca. 8 Kilometer südlich von Clonmel.

Das Navi in meinem Handy führte mich damals zu einem Parkplatz an einer Nebenstraße der R671. Von dort aus ging es dann zu Fuß ca. 1,3 Kilometer weiter einen Wanderweg entlang durch einen Wald, bis ich an einer Lichtung die Mauern der Burg entdeckte.

Leider gibt es keine Fotos von der Rückseite der Burg, denn der hintere Bereich des Geländes wurde von einigen Leuten an diesem schönen Sommertag als Platz für deren Grillparty ausgewählt. Daher kamen bei meinen Aufnahmen auch schon mal Kinder oder Hunde ins Bild gelaufen.

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