Bestandsaufnahme

Seit heute ziert ein weiteres Schaf unseren Vorgarten. Dieses hat meine Frau von ihrer Einkaufstour mit nach Hause gebracht. Daher kam mir die Idee, einmal eine Bestandsaufnahme der Schafe zu machen, die sich mittlerweile in und um unser Haus angesammelt haben.

Los ging es eigentlich im Mai 2020, nachdem ich im März meinen Blog gestartet hatte. Zu diesem Zeitpunkt kam mir die Idee zu „Fionn, dem Landschaftsfotoschaf“ , das damals lediglich als Steinfigur im Vorgarten platziert wurde.

Im Juli 2020 wurde Fionn dann „lebendiger“, als ich nach einem Stoffschaf suchte, das passend zum Logo von Irlandfoto in manchen Fotos für Instagram posieren sollte. Mehr von Fionn gibt’s hier: https://irlandfoto.com/category/fionn-das-landschaftsfotoschaf.


Damit aber nicht genug. Von nun an wurde unsere Herde immer größer.

Als das Homeoffice eingerichtet wurde, kam ein flauschiges Kissen dazu, das im Regal Platz fand, zu Weihnachten gab es Fionn in groß (Mit diversen Määäh-Geräuschen wenn man seinen Bauch drückt) und zu Ostern gab es ebenfalls Schafe in allen möglichen Formen.

Auch im Garten werden die Tiere immer mehr. So kam zu dem Leuchtschaf noch eines aus lackiertem Terrakotta und heute eines mit Aussparung für einen kleinen Blumentopf dazu. Auch einen Blumenkübel in Form eines Schafes haben wir in einem Laden vor ein paar Wochen gefunden.

Natürlich schickt auch die Familie inzwischen Schäfchen in allen Formen mit diversen Päckchen mit.

Aktueller Bestand: 13 Schafe. Die essbaren und bereits verspeisten Schokoschafe sind nicht mitgezählt.

Ich bin schon gespannt auf die nächste Inventur.

Ostersuche

Gestern Abend meinte meine Frau noch mit einem breiten Grinsen, ich soll heute nicht so früh aufstehen, zumindest nicht vor ihr. Sie muss noch was verstecken. Schließlich sei ja dann Ostersonntag.

Da ich gestern Abend länger als üblich vor dem Fernseher gesessen bin, hatte ich heute Früh gar nicht mitbekommen, dass meine Frau schon aufgestanden war und bereits dem Osterhasen die Arbeit abgenommen hatte. Als ich mich dann gegen 7 Uhr in Richtung Badezimmer begab, fiel mir neben meiner Zahnbürste schon ein kleines Schaf aus Schokolade auf. Fertig angezogen ging ich später hinunter in die Küche und erzählte ihr von meinem „Fund“. Meine Frau meinte dann: „Das ist aber noch nicht alles“. Ich sollte mal den Rest vom Haus absuchen.

Das letzte Mal, als ich an Ostern durch Haus und Garten lief und auf der Suche nach Süßigkeiten oder Geschenken war, ist über 40 Jahre her. Lachend machte ich mich nun daran, das Haus nach weiteren Überraschungen abzusuchen.

Das nächste Schaf fand ich in Form einer Kaffeetasse, gefüllt mit ein paar Schokoeiern, auf dem Regal unseres gemeinsamen Büros. Wie süß, meinte ich und war eigentlich der Meinung, das war’s dann. Nein, meine Frau hatte noch mehr versteckt und ich soll doch im ganzen Haus suchen. Während ich nun überlegte, wo ich was verstecken würde, stand ich vor der großen Schiebetüre, die zur Terrasse führt, und sah mir den Himmel an, der aufgrund des Nebels noch alles andere als blau war. Die Temperaturen heute Früh waren mit ca. 1 Grad Celsius auch nicht gerade „sommerlich“.

Als ich so vor der Terrassentüre stand, fiel mir im Augenwinkel auf, dass das neue Beet im Garten irgendwie anders aussah als gestern. Beim genauen Hinsehen entdeckte ich eine weitere Osterüberraschung in Form eines solarbetriebenen Leuchtturmes.

Ein ideales Geschenk für mich, denn vor einigen Jahren entwickelte ich eine Leidenschaft für Leuchttürme und habe auch bereits diverse davon fotografiert (davon gibt es hier auch ein Video auf YouTube). Laut Angaben im Internet gibt es in Irland über 50 Leuchttürme. Das heißt, ich habe noch einiges zu tun. Auch in unserem Urlaub 2019 in Warnemünde konnte ich einige nette Bilder vom Leuchtturm und der Westmole mit nach Hause nehmen.

Aber nun zurück zur Ostersuche. Diese ging noch weiter und so kamen noch weitere Dinge zum Vorschein. Eine solarbetriebene Windmühle vor dem Haus, ein „singendes Schaf“ hinter dem Sessel im Wohnzimmer (wenn man einen Knopf drückt, singt es „Old McDonald had a farm“) und noch diverse Schokoschafe, die im Haus verteilt waren.

Die Wahl des Themas fiel meiner Frau auch nicht sonderlich schwer. Neben meiner Leidenschaft für Leuchttürme entwickelte sich in den letzten 12 Monaten, nicht allein durch den Start dieses Blogs und dessen Maskottchens Fionn, eine Liebe zu Schafen.

Ein netter und lustiger Start in den Ostersonntag und nach der langen Suche gab es zum Frühstück erstmal den Rest vom selbstgebackenen Osterzopf.

Das Rezept gibt es übrigens hier.

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Ein Nachmittag im Garten

Meine Frau und ich hatten den sonnigen Samstag gestern dazu genutzt, unseren Garten etwas auf Vordermann zu bringen. Auch Fionn genoss das schöne Wetter und hatte nur Blödsinn in seinem Plüschkopf.

Reiten auf dem Steinschaf. Ich suche ihm jetzt einen kleinen Cowboyhut. 😉

Fionn auf dem Steinschaf

„Versteckspielen“ hinter der durchsichtigen Folie des neuen Gewächshauses… war dann doch weniger sinnvoll.

Fionn im Gewächshaus

Auch die Holzumrandung für unser neu angelegtes Beet, die ich letzte Woche gebaut habe, musste natürlich inspiziert werden. Jetzt muss nur noch Erde rein.

Fionn im Garten

Der Frühling und der Sommer liegen zum Glück noch vor uns, mal sehen, was wir noch alles mit ihm erleben.

Mehr Geschichten von Fionn gibts hier: Fionn, das Landschaftsfotoschaf

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Mit Fionn auf Shopping-Tour

Heute gibts mal etwas andere Bilder, denn bei Regenwetter und Lockdown ist leider nichts mit Landschaftsfotos.

Nachdem ich vor ein paar Wochen scherzhaft zu meiner Frau gesagt hatte, dass ich Fionn nicht mit zum Einkaufen nehmen kann, weil er keine Maske hat, hatte sie ihm letzte Woche eine kleine Maske in seiner Größe genäht.

Fionn, das „Landschaftsfotoschaf“ und Maskottchen von Irlandfoto entwickelt sich langsam zum echten Familienmitglied. Ich hatte mir dieses kleine Plüschschaf eigentlich nur zugelegt, um es auf neuen Bildern, die ich unterwegs mache, als Maskottchen mit ins Bild auf Instagram zu setzen. So wie hier in Fallmore:

Mittlerweile fand ich auch eine kleine Kamera für Fionn – Die Pflichtausstattung für ein Landschaftsfotoschaf. Letzte Woche hat er dann von einer Arbeitskollegin einen Schal bekommen, den sie noch von einem Teddy ihres Sohnes übrig hatte, in einem Laden mit Weihnachtsdeko und allerlei Bastelkram fand ich eine Warnweste in Fionn’s Größe und nun bekam er noch eine Maske von meiner Frau. Wenn das so weitergeht, braucht er bald einen eigenen Schrank.

Da er ja jetzt voll ausgestattet ist, musste er natürlich mit auf unsere heutige Einkaufstour und hat dort einiges erlebt. Die Blicke mancher Leute waren auch zum Teil ein „Erlebnis“, wenn diese an uns vorbeigingen und dann im Getränkehalter des Einkaufswagens ein Schaf mit Schutzmaske sitzen sahen, herrlich…


Meine Eltern, die regelmäßig die neuesten Bilder von Fionn per Mail bekommen, meinten, da hat man wenigstens was zu Lachen in dieser Zeit in der Corona und Co. die Schlagzeilen bestimmen.

Mal sehen was mir noch so alles einfällt… die neuesten Fotos gibt es jedenfalls immer auf Irlandfoto.com und auf Facebook.

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„Landschaftsfotoschaf“

In der Regel habe ich ja mit Gartengestaltung und Blumen nicht viel am Hut, aber nachdem mein Frau unbedingt ein paar neue Pflanzen für den Garten und die beiden Blumentöpfe vor der Haustüre wollte, fasste ich mir doch ein Herz und machte mich „ausgehfertig“ (Jogginghose aus, Jeans und Straßenschuhe an).


Die Gärtnerei ist nur ca. 5 Autominuten entfernt und gehört zu den wenigen Geschäften, die während dem irischen „Lockdown“ in Zeiten von Corona inzwischen wieder geöffnet hatten.


Dort angekommen, machte sich meine bessere Hälfte gleich freudestrahlend daran, die verschiedenen Blumen und sonstigen Pflanzen zu inspizieren. Meine Begeisterung hielt sich wie üblich in Grenzen, denn ich kann diesem Thema nicht viel abgewinnen. Aber ich war nun mal hier und schlenderte so durch den Außenbereich der Gärtnerei, denn meine ehrenvolle Aufgabe bestand darin, mit dem überdimensionierten Einkaufswagen, der groß genug war, einige große Blumentöpfe zu transportieren, hinter meiner Frau herzufahren und die akribisch ausgesuchten Pflanzen auf diesen zu laden.


Als wir am Ende eines langen Ganges angekommen waren, sah ich auf dem Tisch neben einer großen steinernen Buddha-Figur doch noch etwas, das meine Aufmerksamkeit auf sich lenkte… Ein ca. 30 cm hohes Schaf aus Terrakotta und genau dieses hatte es mir auf Anhieb angetan.

Da leider kein Preis angegeben war, luden wir erstmal das ein, was benötigt war und begaben uns zur Kasse. Dort fragten wir die Verkäuferin nach dem Preis für das steinerne Tier und bei 20€ war auch meiner Frau klar: Das Schaf kommt mit nach Hause.


Jetzt verschönert das „Landschaftsfotoschaf“ unserem Vorgarten.