Kilmallock Abbey

Diese schöne Ruine liegt in der Stadt Kilmallock, etwa 35 Kilometer südlich der Stadt Limerick im gleichnamigen County am Fluss Loobagh. Die Kilmallock Abbey (oder auch St. Saviour’s Priory) wurde 1291 von den Dominikanern gegründet und im 14. Jahrhundert erweitert. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche, die ursprünglich ein einfaches rechteckiges Gebäude war, unter anderem um einen Turm erweitert.

Diese Ruine gehört mit zu den schönsten, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Sie soll aufgrund ihrer Architektur zu einer der schönsten Abteien im County Limerick gehören. An einigen Säulen, Wänden und Grabnischen findet man zahlreiche Blumenornamente oder Darstellung religiöser Szenen.

Über eine Treppe gelangt man zum Obergeschoss des Nordtraktes, der als Schlafsaal diente. Allerdings ist der Zugang, wohl aus Sicherheitsgründen, versperrt.

In Kilmallock findet man auch das im 15. Jahrhundert errichtete King John’s Castle. Dieses vierstöckige Turmhaus wurde nach dem König von England benannt, der bis 1216 gelebt hatte. Man nimmt an, dass es Teil eines Stadttores war. Das Gebäude wurde 1651 als Militärkrankenhaus und im 19. Jahrhundert als Schmiedewerkstatt genutzt, nachdem man es renoviert und mit größeren Fenstern ausgestattet hatte.

An einer Hauswand in der Nähe des Turmes findet man ein Wandbild, welches das Leben in Kilmallock im 16. Jahrhundert darstellt. 

Kloster Kilmacduagh

Bei Recherchen zu meinem neuen Buch „Irische Ruinen“ (siehe Link am Ende des Beitrags) stieß ich vor einiger Zeit auf einen interessanten Artikel zur Klosterruine von Kilmacduagh. Diese liegt im County Galway, ca. 6 Kilometer westlich von Gort nahe der Grenze zum County Clare am Rande des Burren.

Mein Interesse wurde dadurch geweckt, da es auf dem Gelände um dieses Kloster diverse Gebäude gibt.

Da der Ort nur ca. 30 Autominuten entfernt lag, war dieser ideal, um kurzfristig dort hinzufahren, sobald das Wetter mitspielte. Am 31. August war es dann so weit. Der Tag war sommerlich warm, so nahm ich kurzerhand einen halben Tag Urlaub und machte mich auf den Weg ins ca. 35 Kilometer entfernte Kilmacduagh.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gebäudeübersicht und Lage
  2. Das Kloster
  3. Der Rundturm
  4. Abtei St. Mary de Petra
  5. The Glebe House
  6. Church of St John the Baptist
  7. St. Colmans Kirche (Templebeg MacDuagh)

Gebäudeübersicht und Lage

Karte bereitgestellt von openstreetmap.org

Direkt nach dem Abbiegen von der R460 sieht man die vorderen Gebäude mit den Bergen des Burren im Hintergrund. Nach ca. 400 Meter erreicht man den eigens angelegten Parkplatz.

Die Klosterruinen werden auch als „die sieben Kirchen“ bezeichnet, obwohl nicht alle Gebäude Kirchen waren.

Kloster Kilmacduagh, Co. Galway

Das Kloster

Berichten zufolge wurde das Kloster im 7. Jahrhundert von dem 560 im County Galway geborenen Bischof und Mönch, St. Colman MacDuagh gegründet, der es als Abt-Bischof leitete. Der früheste Teil der Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert gebaut. Dieser ersetzte die ursprüngliche Holzkirche. Der Name Kilmacduagh bedeutet übersetzt „Kirche von Duaghs Sohn“.

Die Legende besagt, dass der heilige Colman MacDuagh durch die Wälder des Burren spazierte, als sein Gürtel zu Boden fiel. An dieser Stelle baute er das Kloster. Der angeblich mit Edelsteinen besetzte Gürtel ging verloren, aber sein Bischofsstab kann heute im irischen Nationalmuseum besichtigt werden.

St. Colman MacDuagh lebte viele Jahre als Einsiedler in Arranmore, wo er zwei Kirchen baute. Er verstarb am 29. Oktober 632. Das Grab von St. Colman liegt hinter der Kirche.  Der Tradition nach können Rückenschmerzen geheilt werden, wenn man sich auf sein Grab legt.

Das Kloster war im Mittelalter von enormer Bedeutung und wurde daher im 12. Jahrhundert zum Zentrum der Diözese Kilmacduagh. Wegen seines Reichtums wurde das Kloster im 13. Jahrhundert mehrmals geplündert.

Die Zugänge zum Inneren des Klosters sind versperrt, so konnte ich lediglich durch die jeweiligen Gitter hindurch fotografieren.

Der Rundturm

Ein besonderes Merkmal ist der über 30 Meter hohe Rundturm, der vermutlich aus dem 11. oder 12. Jahrhundert stammt und sich leicht nach Südwesten neigt. Er hat einen Durchmesser von ca. 5,5 Metern. Seine Fundamente sind allerdings nur ca. 60 cm tief.

Abtei St. Mary de Petra

Auf dem Gelände nördlich des Klosters befindet sich die Abtei St. Mary de Petra, auch bekannt als O’Heynes Abbey. Diese wurde im 13. Jahrhundert wurde von Owen O’Heynes gegründet.

Neben der Kirche befinden sich die Überreste eines weiteren Wohngebäudes.

The Glebe House

(Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Glebe)

Dieses Gebäude ist auch als das Haus der Äbte bekannt und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Da das Gebäude Schlupflöcher und einen Wachturm enthält, nimmt man an, dass hier eine kleine Garnison stationiert war.

Church of St John the Baptist

Kirche mit Kirchenschiff und Chor, die als Oratorium von St. John (Teampull Owen) bekannt ist. Das Mauerwerk des ursprünglichen Gebäudes stammt aus dem 10. Jahrhundert.

St. Colmans Kirche (Templebeg MacDuagh)

Diese kleine Kirche befindet sich südlich des Klosters, außerhalb der Mauern und man findet kaum Informationen darüber. Möglicherweise könnte Sie die Reliquien des Heiligen beherbergt haben. 

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Auf YouTube gibt es schönes Video zur Anlage:

Corcomroe Abbey

Diese malerisch gelegene Zisterzienserabtei liegt im Burrengebiet im Co. Clare, etwa 9 Kilometer östlich von Ballyvaughan. Da die Angaben zur genauen Gründung variieren, kann diese nicht eindeutig benannt werden. Man geht aber von Ende des 12. Jahrhunderts aus, als Mönche aus der Abtei von Inislounaght im Co. Tipperary in diese Gegend kamen.

Die Steinmetzarbeiten, die in der Abtei zu sehen sind, gelten als die schönsten in einer Zisterzienserkirche in Irland.

In einer Niesche findet man auch das Grab von Conor O’Brien (oder Conor na Siudane Ua Briain), König von Thomond, das mit einem fast lebensgroßen Kalksteinbildnis versehen wurde. Conor O’Brien starb 1267 in einer Schlacht einer Schlacht im Wald von Siudan in der heutigen Gemeinde Drumcreehy.

Aufgrund der malerischen Lage wird die Abbey gerne von Hochzeitsfotografen genutzt.

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Holycross Abbey

Am 05. März machte ich die erste Fototour in diesem Jahr. Das Wetter war in den letzten Wochen nicht wirklich berauschend und so war ich froh, dass der Samstag mit angenehmen Temperaturen und blauem Himmel begann. Daher machte ich mich am späten Vormittag mit dem Fotorucksack auf den Weg in meine alte Heimat, dem County Tipperary. Dort hatte ich in meiner ersten Zeit hier in Irland von 2011 bis 2013 in der Nähe von Thurles gelebt (Siehe auch: Auf zu neuen Ufern ).

Hier befindet sich ca. 7 km südwestlich von Thurles im kleinen Dorf Holycross, mit seinen ca. 715 Einwohnern die gleichnamige Holycross Abbey. Diese liegt am Fluss Suir, der auch durch Thurles fließt. Ich hatte ohnehin schon lange vor, hier ein paar Bilder zu machen.

Die Holycross Abbey am Fluss Suir

Zum letzten Mal hatte ich die Holycross Abbey im Mai 2013 besucht, als ich geheiratet hatte. Nach der Trauung in Nenagh fuhren wir mit der Hochzeitsgesellschaft für ein paar Fotos zur Abbey.

Die 1182 von Dónal Mór Ó Briain, König von Limerick, gegründete Holycross Abbey war ein Zisterzienserkloster und hat ihren Namen von einer Reliquie des wahren Kreuzes. Sie wurde von 1400 bis 1450 unter der Schirmherrschaft der Earls of Ormond restauriert und ca. 1540 aufgelöst. Der letzte Mönch P. Edmund Cormack starb 1735.

Nach den Führungen, die von März bis September jeden Mittwoch und Sonntag angeboten werden, kann man sich in dem Pub erfrischen, welches direkt an der Abbey liegt.

Gegenüber des Einganges direkt am Fluß befindet sich auch ein kleiner Park mit Pavillon und einigen Bänken.

In der Abbey befindet sich neben Toiletten auch ein kleiner Souvenirladen, der neben diversen Andenken auch Eis und heiße Getränke wie Kaffee oder Tee verkauft. Die Öffnungszeiten sind: Sonntags von 11:30 bis 16:00 Uhr.

Auf der Rückseite der Abbey befindet sich ein kleiner Park mit einem Kreuzweg, der mit diversen Säulen versehen ist, auf dem die entsprechenden Stationen abgebildet sind, sowie diverse Statuten wie z. B. von Papst Johannes Paul II.


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Hore Abbey

Den Rock of Cashel kennen sicher die meisten Irlandfans. Die bekannte Burg in Cashel im County Tipperary steht auf einem ca. 65 Meter hohen Berg und war seit dem 4. Jahrhundert Sitz der Könige von Munster, bevor der heilige Patrick sie im 5. Jahrhundert zum Bischofssitz machte.

Rock of Cashel, Co. Tipperary

Sieht man von dort oben in Richtung Westen, liegt in ca. 500 Metern Luftlinie, oder ca. 4 Autominuten entfernt die Hore Abbey. Diese wurde ca. 1272 von David McCarvill, dem Erzbischof von Cashel gegründet.

Blick auf die Hore Abbey

Ursprünglich war die Hore Abbey Sitz eines Benediktinerordens. Als der Erzbischof allerdings von seiner Ermordung durch die Benediktiner träumte, ließ er die Benediktiner vertreiben und holte dafür Zisterziensermönche in die Abtei. Die Hore Abbey war die letzte Zisterziensergründung Irlands bevor sie 1540 aufgelöst wurde.

Hore Abbey – Panoramaufnahme aus 3 Bildern

Der größte Teil der Abtei wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Im 15. Jahrhundert wurden dann viele Änderungen an den Gebäuden vorgenommen, wie z. B. der Anbau des Turms in der Mitte des Querschiffs. 

Hore Abbey war das einzige Zisterzienserkloster in Irland, dessen Kreuzgang nördlich der Abtei lag. Es wird vermutet, dass aufgrund der Lage des Rock of Cashel von der üblichen Anordnung abgewichen wurde.

Da das Wetter bei meinem letzten Besuch in Cashel nicht gerade ideal für Fotos war, unternahm ich nun im September 2021 einen zweiten Versuch, brauchbare Bilder von der Hore Abbey zu bekommen. Da wir auch gerade Besuch aus Deutschland hatten und das Wetter mitspielte, war Cashel ein ideales Ziel für einen Ausflug in den County Tipperary.

Bevor wir zur Hore Abbey fuhren, war natürlich auch ein Besuch des Rock of Cashel das absolute Pflichtprogramm. Zum Glück hatte ich schon diverse Bilder vom Rock of Cashel, denn diesmal befanden sich einige Metallabsperrungen auf dem Gelände, daher hätte es ohnehin keinen Sinn gemacht, dort zu fotografieren. Wenigstens war der Eintritt diesmal frei, denn aufgrund von Corona-Maßnahmen waren einige Bereiche für Besucher aktuell gesperrt.

So beschränkten sich meine Bilder diesmal lediglich auf die Hore Abbey, von der aus man bei schönem Wetter einen wunderbaren Ausblick auf den Rock of Cashel hat.

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Hier gibt’s das Video:

Meine Top 10 Fotolocations in Irland

Wer zum ersten Mal eine Reise nach Irland plant, ist wahrscheinlich überwältigt von den vielen Möglichkeiten und Locations auf dieser schönen Insel, auf der man ja fast an jeder Ecke ein geeignetes Motiv für ein nettes Reisefoto findet. In den letzten Jahren hatte ich neben kurzen Tagesausflügen zu diversen Spots, die Gelegenheit, den Wild Atlantic Way von Cork bis Nordirland abzufahren und habe hier mal meine persönlichen Favoriten aus diesen Jahren zusammengestellt.

Inhalt

10. Rock of Dunamase

Der Rock of Dunamase (irisch: Dún Masc) liegt nahe der (N 80) östlich der Stadt „Port Laois“ auf einem ca. 150 m hohen Hügel im County Laois. Die Grafschaft Laois verdankt seinen Namen dem König von Leinster Laois Ceann Mór. Von diesem Hügel kann man bis in die Slieve Bloom Mountains blicken.


9. Clonmacnoise

Diese wunderschöne Klosterruine, deren Geschichte bis ins 6. Jahrhundert zurückreicht, liegt im County Offaly, am Fluss Shannon und ist heute eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen Irlands. Seit 1877 ist Clonmacnoise ein National-Monument.


8. Mizen Head

Die Mizen-Halbinsel im County Cork ist die südlichste der vier südwestlichen Halbinseln Irlands und die Südwestspitze Irlands. Sie bietet mit ihren hohen, rauen Klippen sehr schöne Motive, die auch bei schlechterem Wetter ihren eigenen Reiz haben. Über eine Brücke gelangt man zum Leuchtturm und zum Mizen Head Visitor Centre das fast an der Spitze der Halbinsel liegt.


7. Fanad Head

Fanad ist eine Halbinsel im Norden der Republik Irland im County Donegal. Diese befindet sich zwischen Lough Swilly und Mulroy Bay. An deren Spitze liegt der Fanad Head mit seinem malerisch gelegenem Leuchtturm, der 1814 gebaut wurde, nachdem 1812 die Fregatte „Saldana“ am Fanad Point (dem heutigen Fanad Head) zerschellt war.
Allein die Fahrt entlang der östlichen Küste, über die R268 ist traumhaft und lädt einen alle paar Kilometer dazu ein, für ein Foto anzuhalten. Daher meine Empfehlung für jeden, der diese Route plant: Genug Zeit für kurze Pausen einplanen!


6. Cliffs of Moher

Wer kennt sie nicht, die berühmten Cliffs of Moher? Zwischen den Orten Liscannor und Doolin im County Clare gelegen, erreichen diese Steilklippen am O’Brien’s Tower eine Höhe von bis zu 214 m.

Die ideale Zeit für Fotos von Sonnenuntergängen ist Januar/Februar.
Im Juni 2013 wurde der ca. 20 km lange „Cliffs Coastal Walk“ eröffnet. Dieser Trampelpfad führt nur einige Meter vom Rand der Klippen entfernt und teilweise unbefestigt, von Doolin nach Liscannor und bietet an einigen Stellen atemberaubende Aussichten.

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5. Wicklow Mountains

Die Wicklow Mountains (irisch: Sléibhte Chill Mhantáin), der Gebirgszug im Osten Irlands, der sich vom Süden Dublins bis in den County Wexford erstreckt, muss hier aufgrund seiner Vielfalt von Möglichkeiten und Motiven ebenfalls genannt werden.
Hier befindet sich z. B. der berühmteste und, mit 121 Metern, größte Wasserfall Irlands. Der Powerscourt Wasserfall, der auch von Hollywood gern als Kulisse benutzt wird. Er ist unter anderem in den Filmen „Excalibur“ und „Der Graf von Monte Christo“ zu sehen.

Ein weiterer Fotospot im Herzen der Wicklow Mountains ist der 48 Hektar große Lough Tay (auch auch Guinness Lake genannt).
Die Familie Guinness ließ den weißen Sand des Sees importieren, um ihm ein unverwechselbares Aussehen zu verleihen.


4. Inishmore

Die größte der 3 Aran-Inseln, im Westen Irlands, in der Galway-Bay gelegen, ist ein ideales Ausflugsziel mit vielen Sehenswürdigkeiten und malerischen Motiven. Idealerweise bleibt man über Nacht in einem der netten und gastfreundlichen B&B’s, die es auf der Insel gibt, so hat man genügend Zeit, diese zu erkunden. Auch wenn die Insel nur 14 km lang und 3 km breit ist, hat man Mühe alles Sehenswerte zu besuchen. Dort gibt es, neben der wohl berühmtesten Touristenattraktion, dem prähistorischen Steinfort „Dun Aengus“ (zu dem es hier auch einen eigenen Blog gibt), noch vieles mehr zu entdecken.

Zur richtigen Zeit und sofern das Wetter mitspielt, kann man hier wunderschöne Sonnenaufgänge fotografieren. Wie z. B. hier im Mai 2018, morgens um 4:30 Uhr am Fischerhafen von Kilronan.


3. Glendalough

In Glendalough, einem Tal in den Wicklow Mountains, liegt die wohl bekannteste Klostersiedlung Irlands. Deren markanter, 33 Meter hohe Rundturm wurde ca. 1066 während der Wikingerinvasion gebaut.

Die über die gesamte Anlage verstreuten, Hochkreuze und alten, teilweise im Boden eingesunkenen Grabsteine, die man entlang es Weges durch die Anlage findet, sind interessante und beliebte Motive und ergeben vor den, mit Bäumen bewachsenen Hügeln, an manchen Stellen ein schönes und seltenes Motiv.

Im 12. Jahrhundert sollen in Glendalough bereits mehr als 3000 Menschen gelebt haben.


2. Garnish Island

Garnish Island (oder auch Garinish Island) ist eine Insel in der Bantry Bay, im County Cork, welche mit einer Fähre von Glengarriff aus erreicht werden kann. Auf dem Weg dorthin kommt man vorbei an Seal Island, einem Felsen mit einer Robbenkolonie, die aus bis zu 250 Tieren besteht.

Auf der Insel gibt es verschiedene Bereiche wie z.B. die „Italienischen Gärten“ oder das „Happy Valley“.

Man kann dort die verschiedensten Motive finden. Von allerlei Pflanzen, die entlang der Wege mit entsprechenden Informationen beschildert sind, über diverse Bauwerke wie z. B. einen Martello Tower aus dem Jahre 1805 oder einem wunderschön gelegenen griechischen Tempel u. v. m.

Da es auf der Insel auch ein Cafe gibt, kann man sich dort einige Stunden aufhalten und Möglichkeiten für Fotos gibt es genug.


1. Connemara

Die absolute Nummer 1 unter den Fotolocations in Irland ist, meines Erachtens, Connemara. Das Gebiet im Westen Irlands, das Oscar Wild schon als „Wilde Schönheit“ bezeichnete, lässt wohl das Herz eines jeden Landschaftsfotografen höher schlagen.

Connemara

Die verschiedensten Landschaftsarten wie, z. B. Seen, Berge, Halbinseln, Heide- und Moorlandschaften sind hier zu finden. Die inoffizielle Hauptstadt von Connemara ist Clifden mit seinen ca. 1600 Einwohnern. Das Besucherzentrum des 1980 gegründeten, ca. 30 km² großen, Nationalparks im County Galway befindet sich in Letterfrack.
Die größte Insel in Connemara ist, mit ihren im Jahr 2011 gezählten 180 Einwohnern, Inishbofin, welche ca. 9km vor der Küste liegt.

Inishbofin

In Connemara befindet sich auch das Zwölf-Bens-Gebirge. Der Gebirgszug mit seinen mehreren, bis zu 700m hohen Bergen, liegt nördlich des Derryclare Lough, einem Süßwassersee am Eingang des Inagh-Tals.

Derryclare Lough mit den 12 Bens im Hintergrund

Auch die älteste irische Benediktinerinnenabtei – Kylemore Abbey – findet man in Connemara.

Kylemore Abbey

Um die Eindrücke von Connemara zu beschreiben, bräuchte es wahrscheinlich mehrere Seiten mit unzähligen Bildern. Ich hoffe, ich konnte Euch hier einen kleinen Eindruck dieser wunderschönen Landschaft vermitteln.

Meine Top 10 Fotoloactions in Irland gibt es auch als eBook: https://irlandfoto.com/buecher/

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