Hore Abbey

Den Rock of Cashel kennen sicher die meisten Irlandfans. Die bekannte Burg in Cashel im County Tipperary steht auf einem ca. 65 Meter hohen Berg und war seit dem 4. Jahrhundert Sitz der Könige von Munster, bevor der heilige Patrick sie im 5. Jahrhundert zum Bischofssitz machte.

Rock of Cashel, Co. Tipperary

Sieht man von dort oben in Richtung Westen, liegt in ca. 500 Metern Luftlinie, oder ca. 4 Autominuten entfernt die Hore Abbey. Diese wurde ca. 1272 von David McCarvill, dem Erzbischof von Cashel gegründet.

Blick auf die Hore Abbey

Ursprünglich war die Hore Abbey Sitz eines Benediktinerordens. Als der Erzbischof allerdings von seiner Ermordung durch die Benediktiner träumte, ließ er die Benediktiner vertreiben und holte dafür Zisterziensermönche in die Abtei. Die Hore Abbey war die letzte Zisterziensergründung Irlands bevor sie 1540 aufgelöst wurde.

Hore Abbey – Panoramaufnahme aus 3 Bildern

Der größte Teil der Abtei wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Im 15. Jahrhundert wurden dann viele Änderungen an den Gebäuden vorgenommen, wie z. B. der Anbau des Turms in der Mitte des Querschiffs. 

Hore Abbey war das einzige Zisterzienserkloster in Irland, dessen Kreuzgang nördlich der Abtei lag. Es wird vermutet, dass aufgrund der Lage des Rock of Cashel von der üblichen Anordnung abgewichen wurde.

Da das Wetter bei meinem letzten Besuch in Cashel nicht gerade ideal für Fotos war, unternahm ich nun im September 2021 einen zweiten Versuch, brauchbare Bilder von der Hore Abbey zu bekommen. Da wir auch gerade Besuch aus Deutschland hatten und das Wetter mitspielte, war Cashel ein ideales Ziel für einen Ausflug in den County Tipperary.

Bevor wir zur Hore Abbey fuhren, war natürlich auch ein Besuch des Rock of Cashel das absolute Pflichtprogramm. Zum Glück hatte ich schon diverse Bilder vom Rock of Cashel, denn diesmal befanden sich einige Metallabsperrungen auf dem Gelände, daher hätte es ohnehin keinen Sinn gemacht, dort zu fotografieren. Wenigstens war der Eintritt diesmal frei, denn aufgrund von Corona-Maßnahmen waren einige Bereiche für Besucher aktuell gesperrt.

So beschränkten sich meine Bilder diesmal lediglich auf die Hore Abbey, von der aus man bei schönem Wetter einen wunderbaren Ausblick auf den Rock of Cashel hat.

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Hier gibt’s das Video:

Das Spukschloss im Burren

Da es am Vormittag geregnet hatte und nach der Mittagspause trocken und wärmer wurde, wollte ich nach der Arbeit noch ein wenig durch die Landschaft fahren. Diesmal ohne festes Ziel, einfach durch die Gegend düsen und sehen, ob ich was Nettes zum Knipsen finde.

Ich entschied mich für die Strecke über die R476 entlang in Richtung Norden und kam daher am Leamaneh Castle, einem der wohl bekanntesten Spukschlösser Irlands, vorbei.

Die Burg der O’Briens liegt zwischen Killinaboy und Kilfenora im County Clare. Das Tower House rechts stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert um das Landhaus erweitert. Hier lebte um 1630 Mary MacMahon, die wegen ihrer roten Haare auch als Maire Rua oder „Red Mary“ bekannt war. Nachdem ihr erster Mann, Neylon vom Dysert O’Dea Castle in Clare im Jahr 1639 starb, heiratete sie Conor O’Brien vom Leamaneh Castle. Sie soll angeblich 25 Ehemänner gehabt und diese auch alle getötet haben, sobald sie derer überdrüssig wurde. Der Legende nach soll ihr letzter Ehemann ebenfalls auf diese Weise den Tod gefunden haben, woraufhin sie gefangen genommen und in einen hohlen Baum eingeschlossen wurde, wo sie schließlich verhungerte. Ihr rothaariger Geist soll angeblich noch heute das Schloss heimsuchen.

Donagh, der Sohn von Red Mary, verlegte 1689 den Familiensitz ins ca. 33 km entfernte Dromoland Castle. Die Barbakanentore, welche das Anwesen schmückten, wurden 1906 von Lucius William O’Brien, einem weiteren Nachfahren Mary’s, nach Dromoland Castle gebracht und dienen heute als Eingang zu den Gärten von Dromoland Castle.

Das innere Tor der Gärten von Dromoland Castle

Nun ging es weiter durch das Burren-Gebiet entlang der R480. Am Poulnabrone Dolmen hielt ich diesmal nicht an, denn es waren definitiv zu viele Leute dort unterwegs.

Auch Fionn war diesmal wieder mit dabei, denn ich hatte ihn ganz schön vernachlässigt in den letzten Wochen.

Fionn auf der Mauer

Auf meinem weiteren Weg kam ich noch an diesem netten Kameraden vorbei, den ich gerade noch im Augenwinkel entdeckt hatte. Schnell wurde das Auto geparkt und ein paar Fotos geschossen. Dann ging es am Meer entlang wieder nach Hause.

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Rock of Dunamase

Im April 2017 hatte ich den schönen Tag ausgenutzt, um in den County Laois zu fahren. Der Namensgeber des Countys war der König von Leinster, Laois Ceann Mór. Dort steht auf dem Rock of Dunamase, östlich der Stadt Port Laois, die Ruine der Burg von Mac Murrough.

Viele Irlandfans werden das Tor, das den Eingang zur Ruine bildet, aus dem Film „Verlobung auf Umwegen“ (Original Titel: Leap Year) aus dem Jahr 2010 kennen. Hauptdarsteller der romantischen Komödie waren Amy Adams und Matthew Goode.

In einer Szene sieht man die beiden vor dem Torbogen einer Ruine, die im Film „Ballycarbery Castle“ heißt und sich im County Tipperary befindet. Der Torbogen im Film ist vom Rock of Dunamase, die restliche Burg wurde lediglich im Computer erstellt.

Allerdings gibt es in Irland ein Ballycarbery Castle. Dieses steht jedoch in der Nähe von Cahersiveen im County Kerry.

Screenshot aus „Verlobung auf Umwegen“

Von diesem ca. 150 Meter hohen Hügel kann man bis in die Slieve Bloom Mountains blicken.

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Kurzfristige Planänderung

Nachdem der Sonntag unerwartet sonnig und fast wolkenlos war, wollte ich mich in Westclare ein wenig umschauen und bei den „Bridges of Ross“ ein paar Bilder machen. Als ich das letzte Mal dort war, war es nicht berauschend und nachdem es die ganze Woche über eher grau und regnerisch war, musste ich diesen Sonntag einfach ausnutzen. So fuhr ich nach dem Mittagessen an die Westküste der Loop Head-Halbinsel und freute mich auf ein paar schöne Bilder. Als ich am Parkplatz der Bridges of Ross ankam, war dieser bis auf den letzten Platz voll mit Pkws und Campingbussen.

Hätte ich mir eigentlich denken können… Wenns schon mal so ein Wetter hat, ist alles unterwegs ans Meer. Ok, Thema erledigt – bei den Menschenmassen, die sich dort tummelten, war an ordentliche Bilder nicht zu denken.

Ich machte ein paar Fotos und ein Video vom Meer vom Parkplatz aus und saß dann im Auto und überlegte, was ich wohl jetzt anstellen könnte. Ich dachte daran, dass ich mir so ein Wetter damals gewünscht hatte, als ich mit meinen Eltern am Ballybunion Castle war, mir aber die Wolken einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, als ich einen Sonnenuntergang über bzw. hinter der Burgruine machen wollte. Jetzt wäre ein ideales Wetter für sowas.

Ich öffnete die App mit dem Sonnenstand auf meinem Handy und sah nur zum Spaß nach, wann die Zeit günstig wäre. Ich konnte es kaum glauben, die App zeigte mir gerade in dieser Zeit den idealen Stand der Sonne an. Schnell hatte ich meinen Rucksack wieder ins Auto gepackt und sah auf die Uhr. Wenn ich den Weg über Killimer mit der Fähre nach Tarbert nehme, schaffe ich es rechtzeitig nach Ballybunion. Meiner Frau hatte ich noch kurz eine SMS geschrieben und von meiner Planänderung erzählt, dann machte ich mich auf den Weg.

Als ich in Killimer auf die Fähre wartete, sah ich immer wieder zum Himmel. Es schien tatsächlich so, als sollte ich diesmal Glück haben, denn es war kaum ein Wölkchen zu sehen. Um ca. 18:45 Uhr kam ich in Ballybunion an und auch bei der Suche nach einem Parkplatz war mir das Glück an diesem Tag hold. So fand ich diesen nicht weit von der Burgruine und spazierte zu meinem Ziel, wo ich erstmal eine gute halbe Stunde in der Sonne saß und den Ausblick auf die Burg und den immer noch fast wolkenlosen Himmel genoss. Die Sonne näherte sich immer mehr der Ruine, auf diesen Augenblick hatte ich ca. 2 Jahre gewartet.


Gemütlich montierte ich eine der Kameras auf das Stativ und begann mit den ersten Voreinstellungen. Meine Idee war, die Kamera auf dem Stativ mit einem manuellen 35 mm Objektiv zu bestücken, das ich schon lange nicht mehr benutzt hatte, obwohl es in Sachen Schärfe sehr gute Ergebnisse lieferte. Meist war ich nur zu faul, die Objektive zu wechseln. Mein „Allround-Objektiv“ (24-120 mm) blieb auf der zweiten Kamera, die ich so bei mir trug oder auf dem Rucksack lag.

Die ersten Bilder machte ich, als die Sonne die Spitze der Ruine erreichte. Diese Burgruine ist genial, denn sie hat vier längliche Fensterschlitze in verschiedenen Höhen und einen schmalen Eingang. So konnte ich die Sonne zu verschiedenen Zeiten durch diese hindurch fotografieren und je später es wurde, desto intensiver wurde der Farbverlauf am Horizont hinter dem Gebäude von blau nach orange. Auch meine Idee mit dem 35mm Objektiv stellte sich als gute Wahl heraus, denn die Sonnenstrahlen, die dieses relativ günstige Objektiv hervorbringt, sind traumhaft.

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Die Wikinger kommen

Am 06. Mai 2018 hatte ich die Gelegenheit, einem besonderen Schauspiel beizuwohnen: Die Wikinger-Invasion von Craggunowen. Den Termin hatte ich schon vor Wochen eingeplant und zu meiner Freude war das Wetter an diesem Wochenende einfach traumhaft.

Craggunowen ist ein kleines Dorf in der Nähe von Quin im Co. Clare, ca. 16 km östlich von Ennis. Dort befindet sich das „Craggaunowen Megalithic Centre“, eine Art Freilichtmuseum für irische Geschichte das sich auf ca. 50 Hektar erstreckt. Dessen Mittelpunkt bildet eine kleine Burg (Craggunowen Castle) welche ca. 1550 erbaut und im 17. Jahrhundert aufgrund der Niederlage gegen die Truppen Oliver Cromwells verlassen wurde. Anfang des 19. Jahrhundert begann man, die Burg wieder zu restaurieren. Die Restauration wurde erst 1965 fertiggestellt.

Creggunowen Castle

Im Zuge des „Beltain“ (oder auch Beltane), des irischen Sommeranfangs, wurden auf dem Gelände um die Burg diverse Lager errichtet, in denen man mittelalterliche Handwerkskunst und Lebensweisen hautnah besichtigen und förmlich erleben konnte. Es gab Schmiede, Weber, Gerber und mehr, die in Ihren altertümlichen Gewändern ihrer Arbeit nachgingen und den Besuchern vor Ort präsentierten.

Höhepunkt des Tages war die Wikinger-Invasion. Eine, in entsprechenden Rüstungen und Gewändern nachgespielte Schlacht, die in dem Ringfort, in dem man auch ein Wikingerdorf errichtete, stattfand. Eine Attraktion, nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene waren begeistert von dem Schauspiel.

Der Weg vom Ringfort zum Eingang des Besucherzentrums führt zum Teil durch einen kleinen Wald in dem man, unter anderem, einen alten Stein mit noch schwach erkennbaren Ogam-Zeichen oder einen nachgebauten Dolman findet.

Auch ohne spezielle Veranstaltung ist ein Spaziergang durch die Anlage eine nette Abwechslung.

Mittlerweile habe ich auch ein nettes Video dazu im Netz gefunden:


Zur Veranstaltung aus 2022 geht es hier: Wikinger in Craggunowen 2022

Foto-Reise durch County Clare – Teil 1

Im ersten Teil meiner virtuellen Reise nehme ich Euch mit, auf eine Tour zu meinen Lieblings-Fotospots durch den Norden bzw. Nordwesten Clares.

Inhalt

Der Poulnabrone-Dolmen
Wir starten unsere Reise am Poulnabrone-Dolmen. Dieser „Portal Tomb“ ist wahrscheinlich der bekannteste Fotospot nach den Cliffs of Moher in County Clare. Er liegt im Burren (einem ca. 250 km² großen Kalksteingebiet), an der R480, ca. 10km südlich von Ballyvaughan, einem kleinen Ort am südlichen Rand der Galway Bay. Der Dolmen wurde wahrscheinlich zwischen 3800 und 3200 v. Chr. erbaut und ist damit älter als die Pyramiden.


Ein großer Vorteil ist, dass man dort das ganze Jahr über diverse Fotos machen kann, denn man kann um ihn herumlaufen, d. h. wenn man dort einen Sonnenuntergang fotografieren möchte, muss man nicht auf eine bestimmte Zeit im Jahr warten. Das Einzige, das einem in die Quere kommen kann, ist das Wetter.

Poulnabrone Dolmen

Das Foto oben entstand im Juni 2018, meines Erachtens, eine der besten Zeiten für Sonnenuntergänge an diesem Ort.

Ein weiterer Vorteil ist, der Dolmen ist frei über einen kleinen Weg zugänglich, der von einem dort angelegten Parkplatz führt. Wenn nicht gerade ein Reisebus dort Pause macht, sind meist nur wenige Leute zu sehen und man kann in Ruhe warten, bis man ein Foto ohne Touristen darauf schießen kann.


Corcomroe Abbey
Ca. 9 Autominuten östlich von Ballyvaughan befindet sich der nächsten Fotospot im „Banner County“, wie der County Clare auch genannt wird. Die Corcomroe Abbey (irisch: Mainistir Chorca Mrua) wurde ca. 1195 gegründet und ist durch ihre Bauweise nicht nur an sonnigen Tagen ein interessantes Objekt.

Corcomroe Abbey, Co. Clare
Corcomroe Abbey, Co. Clare

Auf der linken Seit der Abbey befindet sich ein Hügel, von dem man auch schöne Bilder mit der dahinterliegenden Landschaft machen kann. Hochzeitsfotografen nutzen diesen Standpunkt ebenfalls gerne wegen der schönen Kulisse.

Siehe auch: Corcomroe Abbey


Black Head
Von der Corcomroe Abbey geht es zurück in Richtung Westen auf die R477, dort finden wir nach ca. 18km den Black Head Leuchtturm. Aufgrund seiner Höhe von 8 Metern und dem zum Meer hin stark abfallenden, für die Burren-Region typischen, Karstlandschaft ist er von der Straße aus leicht zu übersehen. Genau dieser, von langen tiefen Riefen und Spalten durchzogene Felsboden, macht die Bilder von diesem Leuchtturm so besonders und einzigartig.


Nachteil: Es gibt keinen richtigen Parkplatz in unmittelbarer Nähe, somit ist man darauf angewiesen, daß die kleine „Parkbucht“ die sich in Gegenüber der Treppe befindet, die zum Leuchtturm hinunterführt und gerade für 2 kleine Pkw’s Platz bietet, nicht gerade besetzt ist.


Fanore Beach
Wir bleiben auf der R477 und kommen nach ca. 4 km zum Fanore Beach. Ein Sandstrand mit Dünen und verschieden großen Felsen, die sich darauf verteilen und somit einen interessanten Vordergrund ergeben.

Ohne ein Hinweisschild an der Straße ist der Strand mit seinem, einige Meter abseits der Hauptstraße angelegten Parkplatz, leicht zu übersehen da er etwas unterhalb liegt und über eine kurze Treppe die nach unten führt, erreicht werden kann.


Doolin
Ca. 16 km südlich von Fanore Beach liegt das Fischerdorf Doolin. Der Ort mit seinen ca. 500 Einwohnern ist nicht nur in der irischen und internationalen Musikszene bekannt, sondern auch durch den Sweater-Shop mit seiner rosafarbenen Fassade der sich direkt an einer Kurve am Anfang der Fisher Street befindet, die zum ca. 1,5 km entfernten Doolin Pier führt. An der Fisher Street findet man auch den ältesten von den 3 Pubs die es in Doolin gibt: Gus O’Connor’s Pub.


Am Doolin Pier, der im Jahr 2015 für ca. 6 Millionen Euro umgebaut und mit einer neuen Anlegestelle sowie mehr Parkmöglichkeiten versehen wurde, starten die Fähren zu den Aran Inseln oder die Touristenboote, mit denen man die Cliffs of Moher von der Seeseite aus bestaunen kann. Wenn man ein paar hundert Meter rechts vom Pier an der schroffen, felsigen Küste entlang läuft und in Richtung Meer „klettert“ hat man, je nach Wetterlage und Uhrzeit, ein paar gute Motive.

Die ankommenden Wellen, die das Wasser hochpeitschen lassen und dann ein paar Sekunden später wieder, in kleinen Wasserfällen ins Meer zurückzufließen, sind ideal für Langzeitaufnahmen.


Auch der felsige Strand links vom Pier, an an dem man diverse unterschiedliche Gesteinsformationen vorfindet, hat seinen Reiz. Zwar möchte man an manchen Abschnitten definitiv nicht stolpern, aber wenn man sich achtsam in Richtung Wasser vorarbeitet, wird man mit einigen hübschen Motiven belohnt.

Mein Tip zum Fotografieren hier: Nach Möglichkeit die Kamera noch in der Tasche lassen bis man am Ziel ist, denn schnell tritt man in eine der kraterartigen, scharfen Vertiefungen und dann ist ein Sturz fast vorprogrammiert.


Doonagore Castle
Etwa 2 km Luftlinie, bzw. 5 Autominuten entfernt und auf einer Anhöhe, ca. 61 m über dem Meer liegt unser nächstes Motiv: Doonagore Castle.

Diese kleine, nur mit einem Turm und einer Mauer versehene Burg aus dem 16. Jahrhundert bietet speziell im April/Mai einen ideales Motiv wenn dahinter die Sonne untergeht. Da die schmale Straße, die an der Burg vorbeiführt, sehr abschüssig ist, kann man sich einige Meter weiter oben positionieren und hat so einen wunderbaren Ausblick auf die Küste und Doolin.

Hier gehts zu Teil 2

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