Fotografieren in Irland

Mit dem Hund ans Meer

Als mir meine Frau vor ein paar Tagen die Wettervorhersage für diesen Samstag, den 17.07.2021, auf ihrem Bildschirm gezeigt hatte, war ich eher skeptisch. Es waren noch einige Tage hin und in der Regel ändert sich das Wetter dann doch noch vorher. Aber diesmal traf der irische Wetterfrosch voll ins Schwarze. Die vorhergesagten 26°C wurden noch übertroffen.

Schon am Abend zuvor war es sehr warm und schwül, daher hatte meine Frau die Idee, am Samstag ans Meer zu fahren und diesmal Bailey, unsere 9 Jahre alte Husky/Rottweiler-Mischlingshündin, mitzunehmen. Sie sollte nicht bei der Hitze allein im Haus eingesperrt bleiben, außerdem war sie noch nie am Meer. Ich hatte ihr die 40minütige Autofahrt immer erspart, auch wenn sie gerne mitfährt.

So packten wir am Samstag gegen 7 Uhr morgens ein paar Sachen ein und machten uns mit Bailey auf den Weg nach Kilkee, Co. Clare. An diesem Strand hat man genug Platz, um mit dem Hund herumzulaufen und Hunde sind von Mai bis September vormittags bis 11 Uhr und dann wieder abends ab 18 Uhr erlaubt.

Gegen 7:40 Uhr morgens erreichten wir den Parkplatz am Strand (das Thermometer im Auto zeigte bereits jetzt 19°C an) und Bailey begann natürlich sofort, die neue Umgebung zu erkunden. Dann ging es das erste Mal mit den Pfoten über warmen Sand. Ich war ziemlich gespannt, was sie wohl direkt am Meer machen würde, denn Wasser war bisher nicht so ihr Ding. Diesem Element ging sie eher aus dem Weg, außer es befindet sich in der Schüssel neben ihrem Fressnapf.

Da meine Frau nur mit Flip-Flops ausgestattet war, ging sie ein paar Schritte ins Meer hinein und zu meinem Erstaunen trabte Bailey furchtlos hinterher. Allerdings war ihr die erste etwas größere Welle dann doch nicht so geheuer und sie machte einen kurzen Hüpfer in Richtung Strand. Ansonsten machte ihr das neue, ungewohnte Nass nichts aus.

So verbrachten wir eine gute halbe Stunde am Wasser und Bailey traf einige Artgenossen, die mit ihren Besitzern am Strand spazieren gingen und mit ihr spielen wollten.

Anschließend setzten wir uns weiter weg vom Meer in den weichen Sand und verspeisten unsere Wurstsemmeln, die meine Frau noch kurz vor der Fahrt vorbereitet hatte. Bailey blieb jedoch immer an unserer Seite, die neue Umgebung schien ihr doch nicht so geheuer zu sein.

Gegen 10 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg, denn die Sonne brannte weiterhin durch den wolkenlosen Himmel und auch ohne mich viel zu bewegen lief mir der Schweiß von der Stirn. Am Nachmittag gegen 15 Uhr zeigte das Thermometer zu Hause 31°C im Schatten an.


Ich denke, wir werden aber jetzt öfter mit unserer Fellnase ans Meer fahren.

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