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Ostersuche

Gestern Abend meinte meine Frau noch mit einem breiten Grinsen, ich soll heute nicht so früh aufstehen, zumindest nicht vor ihr. Sie muss noch was verstecken. Schließlich sei ja dann Ostersonntag.

Da ich gestern Abend länger als üblich vor dem Fernseher gesessen bin, hatte ich heute Früh gar nicht mitbekommen, dass meine Frau schon aufgestanden war und bereits dem Osterhasen die Arbeit abgenommen hatte. Als ich mich dann gegen 7 Uhr in Richtung Badezimmer begab, fiel mir neben meiner Zahnbürste schon ein kleines Schaf aus Schokolade auf. Fertig angezogen ging ich später hinunter in die Küche und erzählte ihr von meinem „Fund“. Meine Frau meinte dann: „Das ist aber noch nicht alles“. Ich sollte mal den Rest vom Haus absuchen.

Das letzte Mal, als ich an Ostern durch Haus und Garten lief und auf der Suche nach Süßigkeiten oder Geschenken war, ist über 40 Jahre her. Lachend machte ich mich nun daran, das Haus nach weiteren Überraschungen abzusuchen.

Das nächste Schaf fand ich in Form einer Kaffeetasse, gefüllt mit ein paar Schokoeiern, auf dem Regal unseres gemeinsamen Büros. Wie süß, meinte ich und war eigentlich der Meinung, das war’s dann. Nein, meine Frau hatte noch mehr versteckt und ich soll doch im ganzen Haus suchen. Während ich nun überlegte, wo ich was verstecken würde, stand ich vor der großen Schiebetüre, die zur Terrasse führt, und sah mir den Himmel an, der aufgrund des Nebels noch alles andere als blau war. Die Temperaturen heute Früh waren mit ca. 1 Grad Celsius auch nicht gerade „sommerlich“.

Als ich so vor der Terrassentüre stand, fiel mir im Augenwinkel auf, dass das neue Beet im Garten irgendwie anders aussah als gestern. Beim genauen Hinsehen entdeckte ich eine weitere Osterüberraschung in Form eines solarbetriebenen Leuchtturmes.

Ein ideales Geschenk für mich, denn vor einigen Jahren entwickelte ich eine Leidenschaft für Leuchttürme und habe auch bereits diverse davon fotografiert (davon gibt es hier auch ein Video auf YouTube). Laut Angaben im Internet gibt es in Irland über 50 Leuchttürme. Das heißt, ich habe noch einiges zu tun. Auch in unserem Urlaub 2019 in Warnemünde konnte ich einige nette Bilder vom Leuchtturm und der Westmole mit nach Hause nehmen.

Aber nun zurück zur Ostersuche. Diese ging noch weiter und so kamen noch weitere Dinge zum Vorschein. Eine solarbetriebene Windmühle vor dem Haus, ein „singendes Schaf“ hinter dem Sessel im Wohnzimmer (wenn man einen Knopf drückt, singt es „Old McDonald had a farm“) und noch diverse Schokoschafe, die im Haus verteilt waren.

Die Wahl des Themas fiel meiner Frau auch nicht sonderlich schwer. Neben meiner Leidenschaft für Leuchttürme entwickelte sich in den letzten 12 Monaten, nicht allein durch den Start dieses Blogs und dessen Maskottchens Fionn, eine Liebe zu Schafen.

Ein netter und lustiger Start in den Ostersonntag und nach der langen Suche gab es zum Frühstück erstmal den Rest vom selbstgebackenen Osterzopf.

Das Rezept gibt es übrigens hier.

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